Frau, die eine aufgefächerte Farbpalette halb vor ihr Gesicht hält

Frisch gestrichen

In der Tier- und Pflanzenwelt dienen Farben als Kommunikationsmittel. Blumen locken Insekten mit auffällig gefärbten Blüten. Chamäleons und Tintenfische können ihre Farbe wechseln. Sie passen sich zum Schutz vor Feinden ihrer Umgebung an oder drücken mit einem Farbwechsel ihre Stimmungen aus. Auch wir Menschen zeigen mit Farben unsere Individualität. Ob mit unserer Kleidung oder in unserem Zuhause. Die Wahl der Farbtöne hat dabei unterschiedliche Wirkungen und Aufgaben.

In unseren vier Wänden beeinflussen Farben die Wahrnehmung des Raumes. Rot kann die Wachsamkeit anregen und den Puls beschleunigen – Brauntöne hingegen signalisieren Sicherheit und Harmonie. Grüne Farben wirken erfrischend und erinnern an Naturbelassenheit und Erholung. Die unterschiedlichen Wirkungen von Farben scheinen in unseren Genen fest verankert zu sein.

Im Wohntrend liegen Beige bis Braun oder Pastelltöne wie Gelb und Orange. Auch dominante Farben wie Grün, Türkis, Blau und Violett sind gefragt. Laut dem Deutschen Lackinstitut wünschen sich zehn Prozent der Deutschen diese Farben in ihrem eigenen Heim. Solche intensiven Töne, ob ganzflächig oder nur zur dekorativen Akzentuierung, wollen gut ausgewählt und mit der Inneneinrichtung abgestimmt sein. Ein Fachbetrieb aus dem Handwerk unterstützt bei der Auswahl von Farben und Techniken und setzt Wünsche professionell um.

Bild links: Zur Akzentuierung eines Raumes werden meist nur einzelne kleine Flächen farbig gestaltet. Die Farbe darf daher ruhig etwas kräftiger sein, wie Türkis oder Violett.

Für eine elegante Atmosphäre kombiniert Caparol (links) Natur- und Mokkavariationen mit Accessoires in Bronzeoder Goldtönen.
leuchtendes Violett als Powerfarbe

Bilder oben: Für eine elegante Atmosphäre kombiniert Caparol (links) Natur- und Mokkavariationen mit Accessoires in Bronze oder Goldtönen. Romantisch und verträumt zeigt Caparol (Mitte) kühle Pastellfarben. Sie passen hervorragend zu Antik- oder Polstermöbeln. Mit der Powerfarbe Violett hingegen (rechts), hier als Tapete, ist ein starker Auftritt garantiert.

Bild unten: Eine helle Farbgebung rückt das gepolsterte Bett Pardis von E15 in den Vordergrund. OptischeWärme wird durch den Holzboden geschaffen.

 
gepolstertes Bett Pardis auf Holzboden
Schlafzimmer mit Schöner-Wohnen-Farbgebung

Wände frisch aufgeputzt

Wandfarben werden immer häufiger direkt auf den Putz aufgetragen. Verputzte Wände sind robust und schick, regulieren die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise und eignen sich für die Wandgestaltung im Neu- und Altbau. Moderne Innenputze lassen sich auf schwierige Untergründe wie Betonoberflächen, Tapeten, alte Dispersionsanstriche sowie auf Fliesen und Platten auftragen. Der Innenputz kann auch als Fliesenersatz verwendet werden. Dank verschiedener Oberflächentechniken ist von puristischmatt bis modern-glänzend alles möglich.

Eine Alternative zu Farbe und Putz sind Tapeten. Mit ihnen kann nicht nur Farbe, sondern auch Struktur und Material an die Wand gebracht werden. Tapeten von heute sind in ihrer Vielfalt an Dessins sowie ihrer einfachen Verarbeitbarkeit nicht zu übertreffen. Aktuelle Tapeten verleihen mit glamourösen Farben wie Gold oder Bronze jeder Einrichtung eine Prise Extravaganz. Statt Zurückhaltung sind jetzt ausdrucksvolle, großzügige Muster gefragt.

Proportionen verändern


Mit Strukturen, Mustern und Farben können ungünstige Grundrisse, Raumhöhen und Lichtverhältnisse ausgeglichen werden. Ein Raum wirkt höher, wenn ein senkrechtes Muster gewählt wird, die Decke sehr hell gestaltet und zusätzlich beleuchtet wird. Ein Zimmer wirkt größer, wenn man helle Farben verwendet. Lassen Sie sich beraten, welche Farbkombinationen für welchen Raum am besten geeignet sind.

Bild links: Unser natürliches Raumgefühl geht von einer Farbgestaltung aus, die von unten nach oben heller wird. Die Schöner-Wohnen-Farbe macht es vor.

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